Die Geschichte privater Dresdner Kunst- und Antiquitätenhandlungen unmittelbar nach Ende des Zweiten Weltkrieges und in der DDR-Zeit ist Gegenstand eines Forschungsprojekts. Das Albertium zeigt in einer Sonderausstellung erste Ergebnisse.
Das Forschungsprojekt in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Zentrum Kulturgutverlust widmet sich privaten Kunst- und Antiquitätenhandlungen. Dresden war eine der wichtigsten Kunsthandelsstätten in der DDR. Doch mit Beginn der 1970er Jahre wurde der Privathandel staatlich kontrolliert, eingeschränkt und schließlich zerschlagen. Die wieder Sichtbarmachung und Neubewertung ist zentrales Anliegen des Projekts. Es stellt erste Ergebnisse und ihre Bezüge zum Albertinum vor. Zugleich ist es eine Einladung, eventuell vorhandene Zeitzeugnisse und Erinnerungen zu teilen.
Führung mit Claudia Maria Müller, Kuratorin
Dienstag, 20. Februar 2024, 11:00 Uhr
Treffpunkt: Albertinum | Kasse
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